Jedes Jahr führt das Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit Unterstützung durch die Elisabeth-J.-Saal-Stiftung und die Eleonora-Schamberger-Stiftung zur Förderung der humanistischen Bildung in Bayern einen "Landeswettbewerb Alte Sprachen" durch.

Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe, die einen Kurs oder ein Seminar in Latein bzw. Griechisch besuchen. Der Wettbewerb soll ein vertieftes Interesse für die Gegenstände und Problemstellungen der Fächer Latein und Griechisch bewirken sowie dazu beitragen, dass hochbegabte Schüler durch die Auseinandersetzung mit lateinischer und griechischer Sprache und Literatur gefördert werden.

Der Wettbewerb wird in drei Runden durchgeführt:

  • Die erste Runde findet in der Regel zu Beginn des Kalenderjahres in Form einer dreistündigen Klausur an der Schule statt. Sie umfasst eine Übersetzung vom Lateinischen ins Deutsche und die Bearbeitung zusätzlicher Aufgaben. Ein zugelassenes Wörterbuch darf benutzt werden. Die zusätzlichen Aufgaben sind in der Regel sehr anspruchsvoll und setzen neben guten sprachlichen Kenntnissen auch Kombinationsvermögen und Kreativität voraus. Die Aufgaben werden wie die Abituraufgaben zentral gestellt. Ebenso ist der Korrekturmaßstab verbindlich festgelegt. Die zusätzlichen Aufgaben werden zentral korrigiert.Zur Vorbereitung auf die erste Runde des Wettbewerbs können die Wettbewerbsauufgaben der letzten Jahre eingesehen und bearbeitet werden: http://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/122.html (hier: Zum Üben: die Aufgaben für Latein und Griechisch seit 2001).
  • Die 50 besten Teilnehmer der ersten Runde können zur zweiten Runde zugelassen werden. In dieser wird in einer dreistündigen Klausur die Auseinandersetzung mit einem lateinischen bzw. griechischen Text (Prosa oder Dichtung) gefordert, der anhand von Leitfragen interpretiert und durch Bearbeitung einer kreativen Aufgabenstelltung rezipiert werden soll. Die Texte werden mit einer deutschen Übersetzung vorgelt. Die Korrektur der Klausur wird von einer zentralen Kommission übernommen.
  • In der dritten Runde werden die besten zehn Kandidaten zu einem Prüfungscolloquium im Staatsministerium für Unterricht und Kultus eingeladen. Die Endrundenteilnehmer erhalten 15 Minuten vor Beginn des Colloquiums einen lateinischen bzw. griechischen Text, den sie zu Beginn der Prüfung übersetzen und interpretieren; daran schließt sich ein Prüfungsgespräch mit der Kommission an.

Die besten Teilnehmer des gesamten Wettbewerbs werden für die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes als Stipendaiten vorgeschlagen. Für alle Teilnehmer, die sich für die zweite Runde qualifiziert haben und an ihr auch teilnehmen, erhalten Buch- und Sachpreise.

(Quelle:KMS VI.3-5 S4306.3.16-6.124 237, S. 1-3)

 

Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Für alle Jahrgangsstufen ist es möglich an Gruppen- und Einzelwettbewerbe teilzunehmen. Die Anmeldung beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen muss in der Regel bis Oktober erfolgen. Es gibt viele spannende Themen, zum Teil können sie auch selbst gewählt werden.  Weitere Informationen erhaltet ihr/erhalten Sie hier