Zwei dritte Plätze für Schönbornschüler bei Jugend forscht

Mit drei Projekten in der Altersklasse „Schüler experimentieren“ nahm das Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasium Münnerstadt am Regionalwettbewerb Jugend forscht in Würzburg teil und konnte damit zwei dritte Plätze erzielen.

Gruppe 2

120 Teilnehmer, verteilt auf 81 Projekte, fieberten mit Eltern, Betreuern, Schulleitern und großer Prominenz der Siegerehrung des Regionalwettbewerbs entgegen. In sieben Sparten und zwei Altersklassen wurden die Preisträger ermittelt. Mit 50 Teilnehmern war die Sparte Biologie am stärksten besetzt, in der Altersklasse „Schüler experimentieren“ mussten die Juroren allein 16 Projekte begutachten: Darunter waren Lea Spies (12 Jahre) aus Windheim und die dreizehnjährige Nelli Ziegler (Kleinwenkheim), die sich mit dem Thema „Pflanzen im Kasten und das Klima“ auseinandergesetzt hatten. Die beiden Siebtklässlerinnen hatten Rucola und Kresse angepflanzt und deren Wachstum und „Lebenszeit“ in verschiedenen Temperaturzonen genau dokumentiert. Sie stellten fest, dass eine Umgebungstemperatur von 15 °C zu den besten Versuchsergebnissen geführt hat. Angespornt von den Ergebnissen möchten sie ihre Forschungen weiter vorantreiben und in Zukunft weitere Einflussfaktoren untersuchen.

Janina Voll (Bad Neustadt) und Anabel Keul (Bad Kissingen) beschäftigten sich mit physikalischen Eigenschaften von Eiern und verglichen dabei die Unterschiede zwischen Bio-, Bodenhaltungs- und Freilandeiern. So stoppten die beiden dreizehnjährigen Mädchen die Zeit, die die Eier brauchten, um eine schiefe Ebene herunterzurollen, verglichen deren Umfänge, untersuchten die Konsistenz der Eier bei verschiedenen Kochzeiten, die Festigkeit von Eischnee, die Stabilität der Schale und die Rotationsdauer. Dabei stellten sie durchaus Unterschiede fest: In ihren Versuchen schnitten die Bodenhaltungseier am besten ab. Für ihre Forschungsarbeit wurden sie von der Jury in der Sparte Physik mit dem dritten Preis ausgezeichnet und können sich über 45 Euro freuen.

Ebenfalls einen dritten Preis erzielten der vierzehnjährige Linus Ziegler (Burglauer) und Frederik Dürr (13 Jahre) aus Reichenbach. Sie fragten sich, warum Windräder an manchen Tagen abgestellt werden, statt die erzeugte Energie zu speichern. So traten sie mit dem Thema „Die Energiespeicherungsmethode der Zukunft“ in der Sparte Arbeitswelt an. Die beiden Tüftler teilten mit der „überschüssigen“ Energie Wasser durch einen Elektrolyseur in Wasser- und Sauerstoff und wandelten den Wasserstoff durch Katalyse mit Kohlenstoffdioxid zu Methanol um, der sich einfach lagern lässt und bei Bedarf mit Hilfe einer Brennstoffzelle in Strom umgewandelt werden kann. Für ihr Experiment haben die beiden Achtklässler, die Chemie noch nicht als Unterrichtsfach haben, selbst eine Versuchsanlage gebaut und ihre Ergebnisse sauber dokumentiert. Zum dritten Mal waren Linus und Frederik nun bei Jugend forscht dabei und konnten nach zwei zweiten Plätzen in den Vorjahren wiederum einen Preis in Höhe von 45 Euro mit nach Hause nehmen.

Schulleiter Joachim Schwigon freut sich sehr über das Engagement seiner Schüler, die sich in ihrer Freizeit mit Forschungen zu aktuellen und zukunftsweisenden Themen auseinandersetzen, und darüber, dass es immer wieder Lehrkräfte gibt, die dieses Engagement der Schüler unterstützen. Sein Dank gilt an dieser Stelle Petra Bieber, die seit Jahren immer wieder Schülerinnen und Schüler auf diese Wettbewerbe vorbereitet.

OStRin Petra Bieber

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