Vom Landeswettbewerb "Schüler experimentieren", der Juniorsparte von "Jugend forscht" für Schüler bis 14 Jahre, kehrte Jan Matejsek aus Steinach zwar ohne Preis, aber mit zahlreichen wertvollen Erfahrungen zurück. Mit seiner Arbeit über kompostierbare Mülltüten, die nicht so verrotten wie angegeben, hatte der 13-Jährige zuvor den Regionalsieg in Unterfranken erlangt.

"Das Rahmenprogramm im BMW-Werk in Dingolfing war einfach super", schwärmt der Schüler des Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasiums in Münnerstadt. Besonders die Werksführung, bei der er zusehen konnte, wie Autos gebaut werden, hat ihn begeistert. Den ersten Preis im Fachbereich Biologie hat eine Arbeit über "Digitale Schlaflosigkeit" erhalten. Klar hätte sich Jan über einen Preis gefreut, aber er lässt sich nicht entmutigen und möchte nächstes Jahr wieder mit einem neuen Thema antreten.

Insgesamt fand er das Niveau der Arbeiten beim Regionalentscheid in Schweinfurt höher als beim Landesentscheid. In Schweinfurt wurde ihm auch geraten, sich mit seiner Arbeit beim Bundesumweltwettbewerb anzumelden, der im Juni in Kiel ausgetragen wird. Ob er teilnehmen darf oder nicht, wird er Ende Mai erfahren. Dafür drücken ihm Schulleiter Joachim Schwigon und Betreuungslehrerin Petra Bieber fest die Daumen. "Wir sind stolz auf Jan und finden seine Forschungsarbeit überzeugend", so Joachim Schwigon, "ob mit Preis beim Landesentscheid oder ohne." Unbedingt soll sich Jan seinen Forscherdrang bewahren, wünscht sich Petra Bieber, die sich schon auf die nächste Wettbewerbsrunde bei "Jugend forscht" mit spannenden Arbeiten freut.

OStRin Petra Bieber