„Mathematik zum Anfassen“ erlebten die siebten Klassen des Schönborn-Gymnasiums beim Besuch des Mathematikums in Gießen. In diesem Mitmach-Museum erwarteten die Schüler keine Gleichungen, Funktionen oder Textaufgaben, sondern über 170 Exponate, die zum „Hand anlegen“ einluden.

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Die Schülerinnen und Schüler konnten beispielsweise Funktionen laufen oder fühlen, den Satz des Pythagoras in einer Art Puzzle beweisen und die Sinuskurve bei der Pendelschwingung erkennen. In Gruppenarbeit bauten sie nur aus Holzplättchen die transportable Brücke von Leonardo da Vinci nach und staunten über Seifenblasen, Kugelbahnen oder beschäftigten sich mit Knobelspielen.

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Für einige Schülerinnen und Schüler war es eine Überraschung, dass Mathematik richtig Spaß machen kann und für die Mathe-Freaks war das Verständnis einiger Experimente eine echte Herausforderung. Jeder konnte in die Experimente so tief einsteigen wie er möchte. Das ist auch das Ziel des 2002 gegründeten Mathematik-Museums, wie dessen Initiator und Direktor Prof. Albrecht Beutelsbacher in einer Presseinfo erläutert: „Jeder darf so weit gehen, wie er möchte.“ Wichtig ist ihm, dass die Besucher etwas selber machen und selber denken. Die Schönborn-Schüler nutzen begeistert die Zeit im Mathematikum und mit einem kleinen Stadtbummel durch die Universitätsstadt Gießen schloss die Bildungsfahrt ab.                                              

OStRin Petra Bieber

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